Wappen_Treis_Karden_1

Burg Treis Das genaue Datum der Errichtung der Burg liegt im Dunklen der Geschichte. Sie ist vielleicht schon in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut worden. Erste gesicherte Nachrichten zu einer Burg in Treis stammen von 1121. In diesem Jahr zerstörte Heinrich V. eine von Otto von Rheineck erbaute Treiser Burg. 1148 befindet sich die Treiser Burg in den Händen des rheinischen Pfalzgrafen Hermann von Stahleck. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit Otto von Rheineck um das Pfalzgrafenamt gelangte die Burg unter Trierer Einfluss. Schließlich eroberte der Trierer Erzbischof Albero die Treiser Burg. Damit gelangte sie in das Eigentum des Trierer Erzbischofs. Dem Anschein nach lag die Kontrolle über die Anlage im 12. und 13. Jahrhundert beim Kardener Archidiakon. Erst im Ausgehenden 13. Jahrhundert lässt sich die Burg als Eigentum von Kurtrier und somit unter Kontrolle des Trierer Erzbischofes nachweisen. In der Folgezeit treten als Trierer Amtmänner und Burgmannen Angehörige von verschiedenen Adelsgeschlechtern auf: Freie von Treis, Herren von Pyrmont, Herren von Winneburg-Beilstein und Herren von Eltz. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie im Jahre 1689 von französischen Truppen zerstört und später nicht wieder aufgebaut. Erst seit den 1950er Jahren wurde die Ruine durch den Eigentümer vor dem völligen Verfall bewahrt. Das heutige Erscheinungsbild der Ruine wird dominiert von dem mächtigen quadratischen Bergfried, der bei der Restaurierung wieder um eine Etage erhöht wurde und ein Dach erhalten hat. Er kann bestiegen werden. Daneben sind noch Reste weiterer Gebäude und der Ringmauer erhalten. (www.wikipedia.org)